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Case Study

Success Story

IPC-Resident Review-Prozess und Management von Kalibrierungsdaten

Das Wichtigste in Kürze

Das von uns für den Lieferanten gemanagte Kalibrierungs- und Freigabesystem trug zur fristgerechten und erfolgreichen Markteinführung mehrerer Fahrzeugmodelle bei einem namhaften Automobilhersteller bei.

Durch das Prozess- und das technische Knowhow der ICS-Ingenieurewurde in enger und vertrauensvoller Kooperation mit dem Lieferanten und dem OEM die Komponentenfunktion des Instrumental Panel Cluster (IPC) im vollen Umfang abgesichert.

Ausgangssituation

Ein Automobilhersteller (OEM), der viele seiner wesentlichen Komponenten von Zulieferern bezieht, benötigte für die fristgerechte Beistellung eines kalibrierten und freigegebenen Steuergerätes Hilfestellung durch einen externen Koordinator. Dieser sollte als Schnittstelle zwischen den Entwicklungsabteilungen des OEMs und dem Zulieferer fungieren.

Ein Resident Engineer der ICS AG übernahm diese Tätigkeiten für einen japanischen Lieferanten, der bei sehr vielen internationalen Fahrzeugherstellern elektrische und elektronische Fahrzeugkomponenten bereitstellt. Schwerpunktmäßig umfassten die für das beschriebene Projekt relevanten Teile wichtige Produkte mit hohen Qualitätsansprüchen, wie die Instrumental Panel Clusters (= IPC; zu dt.: Instrumentenanzeigetafeln).

Die Herausforderungen

Die Anforderungen an den Koordinator waren vielseitig und sehr anspruchsvoll. Die deutsche Niederlassung des international tätigen OEMs arbeitete für ein Steuergerät im Cockpit-Bereich mit einem japanischen Lieferanten zusammen. Die modular aufgebaute Steuereinheit war bereits in früheren Fahrzeugmodellen verbaut und sollte für die nächste Modellgeneration mit Anpassungen und einigen Hardwaremodifikationen weiter verwendet werden.

Die komplexe Anforderung für die Integration ergab sich aus der Tatsache, dass zunächst sämtliche Qualitätsmerkmale des Steuergeräts mit den anderen kommunizierenden Steuereinheiten sichergestellt werden mussten. Da sowohl die aktuelle Modellreihe, als auch die einzuführende neue Modellserie betroffen war, sollten Änderungen in beide Baureihen berücksichtigt werden.

Die Durchführung von Reviews war eine große Herausforderung an den Koordinator, denn es galt, auch die vom Kunden geforderten Eigenschaften wie Haptik (Touch), Aussehen (Appearance), Beleuchtung (Lighting) und Materialfarbe (Color) einfließen zulassen, zusammen mit den individuellen ausstattungsspezifischen Parametern.

Die Qualitätsmerkmale der definierten Spezifikation wurden unter allen Aspekten betrachtet. Weiterhin wurde außerdem noch eine umfangreiche Konformitätsprüfung der globalen Software-Spezifikation, in Bezug auf die Kalibrierungsdaten, vorgenommen. Es galt, Anforderungen, Wünsche und neue Einstellungen von den Fachbereichen Entwicklung, Prototypenbau und Antriebstechnik einfließen zu lassen.

Die Konfiguration des Systems bestand aus der Zusammenfassung und Übernahme vorhandener Fahrzeug-Teilenummern, Change Request-Prozess, Freigabe und Beantragung neuer Teilenummern sowie Änderung der Verwendungszuordnung, unter Berücksichtigung der globalen länderspezifischen Ausstattungen.