Competence Center Validation
Motivation
Die Bedeutung der Validierung in
Entwicklungsprojekten wird durch die Festlegung der von der Validierung
durchzuführenden Maßnahmen und Aktivitäten in branchenspezifischen
Standards und Normen deutlich. Im Bahnbereich ist hier unter anderem die
Normenreihe der CENELEC, insbesondere die Norm EN 50128, aber auch EN
50126 und EN 50129 zu nennen.
Damit werden in der
Entwicklungsorganisation zwangsläufig Strukturen aufgebaut, in denen die
Validierung als eigenständige Einheit tätig ist. Diesen Strukturen und
der aufgrund der Komplexität des Themenbereiches gegebenen
Spezialisierung wird mit diesem Competence Center Rechnung getragen.
Aktuelle
Kompetenzen und Themen
Das Competence Center Validierung ist
schon heute sachkompetenter Partner der europäischen Eisenbahnausrüster
mit Schwerpunkt Stellwerkstechnik, Zugbeeinflussung sowie von Systemen
der Fahrzeugtechnik.
- Validierung von Software
- des Stellwerkkerns elektronischer Stellwerke
- der Bedienoberfläche elektronischer Stellwerke
- der Fahrzeuggeräte LZB und ETCS
- der LZB-Zentralen
- der Außenanlage elektronischer Stellwerke
- der Übertragungseinheiten über geschlossene und offene Netzwerke
- der nicht sicherheitsrelevanten Komponenten zur Steuerung von Zügen oder zur Aufzeichnung von Daten
- Validierung der Hardware (PCs für die oben genannten Softwareeinheiten)
Werkzeuge
Die Validierung verwendet für die nachfolgend
aufgeführten Arbeitseinheiten Werkzeuge:
Verwaltung von
Anforderungen, Testfällen und Testberichten (z.B. DOORS, ClearQuest,
RequisitePro)
Erfassung der Mängel (Fehlerdatenbanken z. B.
ClearDDTS, ClearQuest)
Test des Prüflings (projekt-/produktabhängige
Simulatoren)
Unterstützung des Reviewprozesses während der
Dokumentenerstellung (z. B. CMCS)
Ausblick:
Auch in
Bereichen, die bisher nicht konsequent nach diesen Normen gearbeitet
haben, wie beispielsweise im Bereich der Automobilindustrie steigt das
Bewusstsein, dass eine Prüfung der Entwicklungsergebnisse vor dem
Einsatz der Software nötig ist.