COMPETENCE CENTER

Competence Center Qualitätsmanagement

In Unternehmensorganisationen dient das Qualitätsmanagement der Gestaltung und Dokumentation von Arbeitsabläufen mit dem Ziel, einheitliche und nachvollziehbare Standards sicherzustellen. Normen für Produkte und Leistungen gewährleisten die Übereinstimmung zwischen Kundenanforderung und Leistungserbringung. Zudem sollen die Effizienz der Arbeitsprozesse erhöht werden, um materielle und zeitliche Kontingente zu optimieren. Vor allem anderen aber soll Qualitätsmanagement die Kundenzufriedenheit erhöhen.

In allen Unternehmensbereichen ist das Qualitätsmanagement durch die geplante Projektarbeit selbst und innerhalb der Projekte durch geeignete QM-Verfahren aus der modernen Arbeitsorganisation nicht mehr wegzudenken.

In der industriellen Produktion stellen Qualitätsplanung, Qualitätslenkung, Qualitätssicherung und Qualitätsgewinn in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb, also zwischen Produktentwicklungsabteilung, Vorlieferant, Produktionsabteilung und Kunden einen Regelkreis sicher, der zu einem den Kundenanforderungen entsprechenden Produkt führt.

Der Regelkreis des Qualitätsmanagements setzt sich aus 

  1. Qualitätsplanung
  2. Qualitätslenkung
  3. Qualitätssicherung
  4. Qualitätsgewinn


zusammen.

Den Qualitätsverfahren und Qualitätsmethoden in dieser Wertschöpfungskette hat sich das Competence Center Qualitätsmanagement verschrieben, um den Kunden bei der Implementierung in computergestützten Systemen Hilfe zu leisten. Die Basis für das hierfür notwendige Domänenwissen der QM-Methoden sowie der kundenspezifischen Unternehmensprozesse hat sich die Gruppe in jahrelanger Projektarbeit erworben. Dieses Wissen wird beständig durch Fortbildungsaktivitäten gefestigt und erweitert.

Die Qualitätsplanung schafft die Voraussetzung für ein zielgerichtetes Qualitätsmanagement durch Festlegung der Qualitätsziele und der notwendigen Ausführungsprozesse mittels der QM-Methoden. Zur Problemvermeidung und Problemlösung stehen vielfältige QM-Methoden zur Verfügung.

Die wichtigsten QM-Methoden sind:

  1. Shainin
  2. Six Sigma/Design for Six Sigma
  3. FMEA
  4. Statistische Prozessregelung (SPC).


Zentrales Instrument der Qualitätslenkung ist das Reklamationsmanagement. Es erfasst die internen, die Lieferanten- und die Kundenreklamationen und regelt den Fluss der Informationen, die Einleitung von Maßnahmen zur Abstellung der Mängel und nicht zuletzt die Ausnutzung von gewonnenen Erkenntnissen für die Verbesserung der Prozesse. Zentrale Instrumente des Reklamationsmanagements sind das Fehlermanagement und das 8D-Reporting.

Im Bereich Qualitätssicherung von Softwareprojekten stellen die Regressionstests sicher, dass Änderungen am Quellcode keine Fehler in bereits getesteten und abgenommenen Programmkomponenten erzeugen. Als automatisierter Test sind hierfür Planungs-, Implemetierungs- und Pflegeaktivitäten vorzusehen.

Qualitätslenkung und Qualitätssicherung sind eng in die Lieferkettenlogistik bzw. das Supply Chain Management eingebunden. Isolierte Vorgehensweisen in isolierten IT-Systemen werden den Anforderungen einer integrierten Produktion nicht mehr gerecht. Die Computergestützte Qualitätssicherung (CAQ) als Bestandteil der Comuputerintegrierten Produktion (CIM) wird in zunehmendem Maße mit Daten des Reklamationsmanagements verknüpft werden, um so die Reklamationskosten zu reduzieren.

Die Analyse erhobener Daten aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette fließen als Qualitätsgewinn in den Prozess und das Produkt ein. Nicht zuletzt kann hierdurch die Effizienz der Produktion gesteigert werden.
Das  Competence Center Qualitätsmanagement ist in der Zusammenarbeit mit den anderen CCs innerhalb der Business Unit Industrial Solution bestens aufgestellt, diese Integrationsarbeit zu leisten.